Muttertät, auch Matreszenz genannt: Was in dir passiert, wenn du Mutter wirst, und wie du mit deiner neuen Rolle umgehen kannst.
Drei Momente aus Jennys Leben
Sie geht nicht hin. Und fühlt sich schlecht dafür, dass sie nicht hingeht. Und genauso schlecht dafür, dass sie überhaupt gehen wollte.
Die Muttertät ist die Verwandlung einer Frau zur Mutter. Und diese Verwandlung ist so groß, dass man sie bewusst mit der Pubertät vergleicht.
Die zweite Pubertät
Denk einmal an dich mit 14 zurück. Dein Körper hat sich verändert, und du hast dich darin manchmal fremd gefühlt. Deine Gefühle sind Achterbahn gefahren. Du hast dich gefragt: Wer bin ich eigentlich? Und dein Platz in der Familie hat sich verschoben. Du warst kein Kind mehr, aber auch noch nicht erwachsen. Genau das passiert in der Muttertät noch einmal.
Genau deshalb fühlen sich so viele Frauen wie Jenny allein. Sie denken, mit ihnen stimmt etwas nicht. Dabei stecken sie mitten in einer der größten Entwicklungen ihres Lebens.
Wie gehe ich mit meiner neuen Rolle um?
Eine Pubertät kann man nicht abkürzen. Die Muttertät auch nicht. Aber man kann sie leichter machen.
Gib dem Ganzen einen Namen
Allein zu wissen, dass es die Muttertät gibt, nimmt viel Druck heraus. Du bist nicht falsch. Du bist mitten in einer Verwandlung.
Erlaube dir beide Gefühle
Du darfst dein Kind über alles lieben und gleichzeitig dein altes Leben vermissen. Jenny durfte sich auf die Weihnachtsfeier freuen und trotzdem zu Hause bleiben.
Hör auf, dich zu vergleichen
Die eine Mama schafft scheinbar alles mit links. Die andere ist nach einem Vormittag erschöpft. Das sagt nichts darüber aus, wer die bessere Mutter ist, sondern nur, wie unterschiedlich wir angelegt sind.
Hol dir Unterstützung, ohne schlechtes Gewissen
Eine 14-Jährige braucht Menschen, die ihr den Rücken stärken. Eine junge Mutter auch. Unterstützung anzunehmen heißt nicht, dass du es nicht kannst. Es heißt, dass du weißt, was du brauchst.
Finde heraus, wie du als Mama gemeint bist
In der Muttertät verändert sich so vieles: dein Körper, dein Alltag, deine Beziehungen. Aber eines verändert sich nicht: wie du angelegt bist. Genau das zeigt dir Human Design.
Ein Beispiel aus meinem eigenen Chart
Damit du siehst, wie konkret das ist, nehme ich mein eigenes Chart als Beispiel. Stell dir eine junge Mama vor, die genau dieses Chart hat.
Ohne Human Design
Sie macht alles, „weil es gemacht werden muss“.Als Generatorin hat sie viel Kraft, aber nur für das, wozu ihr Bauch Ja sagt. Für alles andere kämpft sie gegen sich selbst. Abends ist sie frustriert und manchmal richtig zornig.
Sie spürt den Druck von außen doppelt.Sagt die Schwiegermutter „Das Kind müsste doch längst durchschlafen“, ist sie sofort im Stress und will alles schnell erledigen.
Sie nimmt die Gefühle anderer auf.Weint das Baby, ist sie innerlich aufgewühlt. Ist ihr Partner gereizt, fühlt sie sich schuldig. Sie vermeidet Streit und verliert sich dabei selbst.
Sie zerdenkt alles.Nachts googelt sie, liest jeden Ratgeber und ist danach unsicherer als vorher.
Sie hält sich für eine schlechte Mutter,wenn etwas schiefgeht.
Mit Human Design
Sie hört auf ihren Bauch.Fragt ihr Partner „Soll ich heute das Baden übernehmen?“ und ihr Bauch sagt „Mhm“, sagt sie Ja. Wo ihr Bauch Ja sagt, hat sie Kraft. Wo er Nein sagt, darf sie abgeben.
Sie erkennt fremden Druck.Der Stress der Schwiegermutter ist nicht ihrer. Sie darf ihr eigenes Tempo gehen.
Sie fragt sich: Ist das mein Gefühl?So kann sie für ihr Baby da sein, ohne selbst unterzugehen.
Sie entscheidet nicht mit dem Kopf.Sie liest gern, weil sie eine sichere Grundlage braucht. Aber entscheiden tut ihr Bauch.
Sie darf Fehler machen.Ausprobieren ist ihr Weg. Ein Fehler zeigt ihr nur, was für sie nicht passt. Und: Ihre Identität geht nicht verloren. Sie muss sich nur wieder daran erinnern.
Was Jenny geholfen hat
Ein paar Monate später hat Jenny ihr Human Design Chart angeschaut. Und plötzlich ergab vieles einen Sinn. Warum sie nach einem Vormittag mit Baby so leer war, während ihre Schwägerin den ganzen Tag durchhielt. Warum sie Entscheidungen nicht im Moment treffen konnte, sondern Zeit brauchte. Und warum es ihr so wichtig war, gesehen zu werden.
Sie hat aufgehört, sich zu fragen: Warum schaffe ich das nicht? Und angefangen, sich zu fragen: Was brauche ich, damit es mir gut geht?
Wie bist du als Mama gemeint?
Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was die Muttertät ist, lade dir mein kostenloses Heft herunter. Darin findest du dich in vielen Momenten wieder.
Heft kostenlos herunterladenUnd wenn du wissen möchtest, wie du ganz persönlich als Mama gemeint bist: schreib mir auf WhatsApp.
Raus aus dem Kopf, rein in den Körper, vertraue dir selbst.
Swetlana Schneider · Human Design dein Potenzial
Kommentar hinzufügen
Kommentare